Das Problem mit der Sommerzeit ist, dass zwar Ihr Gehirn verstanden hat, die Uhr wird umgestellt, doch Ihr Körper eben nicht. Manche Leute reagieren sehr empfindlich auf die Zeitumstellung und brauchen Tage oder Wochen, um sich wieder gut zu fühlen. Andere Menschen merken davon überhaupt nichts.
Wenn im Herbst die Uhren umgestellt werden, geniesst man eine Stunde zusätzlichen Schlafs, doch Ihr Körper möchte sein Frühstück eine Stunde früher, als die Uhr anzeigt. Wird die Uhr im Frühling eine Stunde vorgestellt, verlieren Sie eine Stunde Schlaf. Dies kann Ihren Schlafrhythmus für mehrere Tage durcheinander bringen. „Früher“ schlafen zu gehen kann Probleme beim Einschlafen mit sich bringen und eine erhöhte Wachheit zu Beginn der Nacht.
Was kann man tun im Umgang mit der Zeitumstellung?
Vor der Zeitumstellung gehen Sie etwas früher schlafen und stellen Sie auch Ihren Wecker vor, 10 Minuten jeden Tag, 6 Tage lang. Am Sonntag ist das ein Kinderspiel! Sie können auch Ihre Mahlzeiten zeitlich vorverlegen.
Weil Sport das Serotonin-Level hebt – ein Hormon im Gehirn, das dem Körper hilft, sich an die Zeit anzupassen - kann mehr Sport helfen. Wenn Sie früh morgens draussen Sport treiben, dann ist das noch besser und Sie werden die Vorteile schnell merken.
Wenn Sie verzweifeln, dann kann ein Mittagsschlaf helfen, doch Vorsicht. Mittagsschlaf kann die Qualität Ihres Nachtschlafs beeinträchtigen, und je länger der Mittagsschlaf dauert, desto schlimmer ist es. Besser ist womöglich, ein paar Schritte um den Block zu gehen.
Vermeiden alle stimulierenden Substanzen wie Alkohol, Koffein, Nikotin usw. Versuchen Sie vor dem Schlafengehen einen Kräutertee zu trinken, zu meditieren oder ein warmes Bad zu nehmen um zu entspannen. Essen Sie möglichst rechtzeitig Abendbrot, damit Ihr Körper genug Zeit zum Verdauen hat.
Öffnen Sie Ihre Vorhänge oder Jalousien sobald der Wecker klingelt, damit Ihr Körper auf das Licht reagiert. Forschungen haben gezeigt, wie wichtig der Zusammenhang zwischen Licht und Dunkelheit für den Tagesrhythmus ist. Gehen Sie tagsüber raus, wenn möglich und dimmen Sie das Licht am Abend. So weiss Ihr Körper, wann er wach sein soll und wann nicht.
Wenn Ihr Schlafzimmer der wichtigste Raum ist, dann sollte es auch schlaffreundlich eingerichtet sein. Sie möchten leicht einschlafen, durchschlafen und auch gut schlafen. Grundlage einer guten Schlafhygiene ist es, darauf zu achten was man isst und trinkt (siehe oben), Sport zu treiben und ein beruhigendes Einschlafritual zu etablieren, wie ein Buch zu lesen oder entspannende Musik zu hören. Sie können auch Ohrstöpsel oder eine Gesichtsmaske tragen, wenn Ihnen das hilft.
Halten Sie sich vor dem Schlafengehen fern von Bildschirmen wie dem Fernseher, einem Monitor oder dem Smartphone. Das Licht stört Ihren Körper dabei, sich zu beruhigen.
Die Sommerzeit hat viele Vorteile. Wir haben eine Stunde mehr Tageslicht am Abend, in der wir nach der Arbeit noch draussen sein können. Wir haben mehr Sonnenschein (bevor es zu heiss wird) und das fördert unser Vitamin-D-Level. Wir sparen zu Hause Energie und wir fühlen uns generell wacher, möchten mehr rausgehen und Dinge unternehmen. Machen Sie das Beste daraus! Der Winter kommt schon früh genug zurück…
Verfasser: Tom Vermeersch (Über den Autor)
Tom Vermeersch ist ein staatlich anerkannter Psychologe und Bachblütenexperte mit über 30 Jahren Erfahrung.
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Wenn im Herbst die Uhren umgestellt werden, geniesst man eine Stunde zusätzlichen Schlafs, doch Ihr Körper möchte sein Frühstück eine Stunde früher, als die Uhr anzeigt. Wird die Uhr im Frühling eine Stunde vorgestellt, verlieren Sie eine Stunde Schlaf. Dies kann Ihren Schlafrhythmus für mehrere Tage durcheinander bringen. „Früher“ schlafen zu gehen kann Probleme beim Einschlafen mit sich bringen und eine erhöhte Wachheit zu Beginn der Nacht.
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Wenn Ihr Schlafzimmer der wichtigste Raum ist, dann sollte es auch schlaffreundlich eingerichtet sein. Sie möchten leicht einschlafen, durchschlafen und auch gut schlafen. Grundlage einer guten Schlafhygiene ist es, darauf zu achten was man isst und trinkt (siehe oben), Sport zu treiben und ein beruhigendes Einschlafritual zu etablieren, wie ein Buch zu lesen oder entspannende Musik zu hören. Sie können auch Ohrstöpsel oder eine Gesichtsmaske tragen, wenn Ihnen das hilft.
Halten Sie sich vor dem Schlafengehen fern von Bildschirmen wie dem Fernseher, einem Monitor oder dem Smartphone. Das Licht stört Ihren Körper dabei, sich zu beruhigen.
Die Sommerzeit hat viele Vorteile. Wir haben eine Stunde mehr Tageslicht am Abend, in der wir nach der Arbeit noch draussen sein können. Wir haben mehr Sonnenschein (bevor es zu heiss wird) und das fördert unser Vitamin-D-Level. Wir sparen zu Hause Energie und wir fühlen uns generell wacher, möchten mehr rausgehen und Dinge unternehmen. Machen Sie das Beste daraus! Der Winter kommt schon früh genug zurück…
Manchmal merkt man es gar nicht, wenn man in Routinen gefangen ist. Machen Sie unseren Quiz und finden Sie heraus, ob Sie in einer Routine gefangen sind und was man tun kann.
Mentale Gesundheitsprobleme wie Depressionen oder Ängste betreffen jeden sechsten Menschen früher oder später im Leben. Obwohl diese Probleme somit recht weit verbreitet sind, warten die Betroffenen oft Monate oder gar Jahre, bis sie sich endlich Hilfe suchen.
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