Sollten Sie sich Sorgen machen? Vier Fragen

Sollten Sie sich Sorgen machen? Vier Fragen
Sollten Sie sich Sorgen machen Vier Fragen

Was können Sie dagegen machen, wenn Sie von Ihren Sorgen gequält werden und alle Kraft brauchen um ihren Geist zu beruhigen? Um Ihre Sorgen zu bekämpfen, müssen Sie sich nur diese vier Fragen stellen:

1. Worum geht es Ihnen?
2. Wie wichtig ist es Ihnen wirklich?
3. Wer sagt, dass Sie etwas Bestimmtes erledigen müssen?
4. Welche Bedeutung hat es, was andere von Ihnen denken?

Beantworten wir im Folgenden diese Fragen.

1. Worum geht es Ihnen?

Sie werden denken, „Natürlich mache ich mir Sorgen!" Aber stimmt das wirklich? Wissen Sie überhaupt worum es Ihnen wirklich geht? Gibt es etwas Bestimmtes, worüber Sie sich sorgen? Zum Beispiel könnten Sie sich um Ihre Kinder Sorgen machen. Wenn es um deren Sicherheit geht ist das natürlich verständlich, aber wenn es nur um das Stechen eines Piercings oder um eine Beziehung geht, dann sorgen Sie sich vielleicht einfach ein wenig zu viel. Vielleicht geht es Ihnen eigentlich darum, dass Ihre Kinder erwachsen werden und in die weite Welt hinausziehen. Wahrscheinlich sorgen Sie sich eigentlich darum, alleine alt zu werden.

Nehmen Sie sich Zeit um herauszufinden, was Ihnen wirklich Angst macht, und dann bekämpfen Sie diese eine konkrete Sache.

2. Wie wichtig ist es Ihnen wirklich?

Es kann sein, dass Sie selbst der Verursacher Ihrer Angst sind. Der Teufelskreis von Sorge und Angst verstärkt sich durchgehend, und im Handumdrehen verlieren Sie die Kontrolle über Ihre Sorgen. Wenn sie wegen Ihrer Sorgen in Panik geraten, dann machen Sie eine Pause und nehmen Sie sich eine Auszeit. Wie wichtig ist es wirklich, worum Sie sich sorgen? Haben Sie etwas verschüttet? Sorgen Sie sich darum, was ihr Vermieter jetzt sagen wird? Haben Sie vielleicht die Frist der Bücherei verschlafen? Gibt ihr Chef Ihnen zu viel Arbeit?

Gewinnen Sie die Kontrolle über das, was Ihnen Sorgen bereitet. Reinigen Sie doch einfach den Boden. Bezahlen Sie die Strafe der Bücherei. Und erledigen Sie die Arbeit die Ihr Chef Ihnen gibt, so gut wie möglich und geben Sie ihm Bescheid, wenn es einmal zu viel ist. Es ist die Aufgabe Ihres Chefs sich darum zu sorgen, ob die Arbeit erledigt wird, denn er wird schliesslich dafür bezahlt.

3. Wer sagt, dass Sie etwas Bestimmtes erledigen müssen?

Die einzige Person die Ihnen Druck machen darf, sind Sie selbst. Mit etwas Übung können Sie es schaffen, sich keine Sorgen mehr um die Meinung anderer zu machen. Es ist nicht einfach und Sie müssen sich auf Ihr Ziel konzentrieren, aber Sie sind die einzige die Person, die Ihrem Leben zum Umschwung verhelfen und so Stress abwenden kann.

Es ist ihr Leben, deswegen müssen auch Sie die Entscheidung treffen!

4. Welche Bedeutung hat es, was andere von Ihnen denken?

Machen Sie sich viele Sorgen darüber, was andere von Ihnen denken? Dann sollten Sie sich darüber klarwerden, dass wir uns natürlich unterbewusst alle eine Meinung von anderen bilden, aber dies sollte keinen Einfluss auf Ihr Leben nehmen. Lassen Sie sich nicht von anderen verunsichern, vor allem wenn Sie sowieso schon Ihr Bestes geben.

Was wäre für Sie das Wichtigste, wenn Sie nur noch wenige Wochen zu leben hätten? Würde es Ihnen darum gehen, viele tolle Orte und Menschen kennenzulernen und noch eine tolle Zeit zu haben? Oder wäre es mehr von Bedeutung für Sie, sich um Ihr Aussehen und Verhalten zu kümmern, damit Sie keiner verurteilt? Würden Sie gerne noch tolle Erlebnisse mit Ihren Freunden und der Familie teilen, oder wäre es Ihnen wichtiger, all Ihre Arbeit zu erledigen?

Es ist ihr Leben. Also treffen Sie die Entscheidungen, die Sie glücklich machen. Ändern Sie das,  was Sie stört und machen Sie Sich keinen Sorgen um die Zukunft und jenes, was Sie nicht beeinflussen können. Das Leben geht weiter und irgendwann ist es vorbei, wichtig ist nur das Hier und Jetzt. Geniessen Sie den Moment!

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Marie Pure

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